Wenn Loic Meillard und Marco Odermatt in den kommenden Tagen im Berner Oberland um Hundertstel fighten, dann sitzen viele, sehr viele Schweizerinnen und Schweizer vor dem Bildschirm. Vor einem Jahr sahen sagenhafte 1,17 Mio Fans die Siegesfahrt von Marco Odermatt am Lauberhorn. Das entspricht einem Marktanteil von 80,6 Prozent.
Seit 1960 produziert die SRG das Weltsignal der Lauberhorn-Abfahrt. Heute ist diese Übertragung eine Grossproduktion. Allein für die längste Abfahrt der Welt sind 24 Kameras, 10 Kilometer Kabel und total 20 Tonnen Material im Einsatz.
Ob es nach einer Annahme der Initiative die packenden Weltcup-Übertragungen der Lauberhorn-Abfahrtund des Riesenslalom-Klassikers am Kuonisbergli so noch gäbe, ist offen. Für Swiss Ski-Verbandspräsident Peter Barandun ist daherklar:
«Die SRG trägt mit ihren hochwertigen Produktionen massgeblich dazu bei, dass von Events wie dem Ski-Weltcup Adelboden, den Lauberhornrennen oder Heim-Weltmeisterschaften atemberaubende Fernsehbilder um die Welt gehen, die das Tourismusland Schweiz und den Schneesport ins beste Licht rücken. Ein Ja zur Halbierungsinitiative hätte für Swiss-Ski weitreichende negative Folgen. Im Jahr 2024 sendete die SRG 900 Stunden Live-Schneesport – diese Sichtbarkeit ist für Swiss-Ski essenziell. Wer den Schneesport liebt, stimmt deshalb Nein.»
Am 8. März braucht es für den Sport ein Nein zur SRG-Halbierungs-Initiative!
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