Vom 6. bis 15. März kämpfen an den ParalympischenWinterspielen in Milano und Cortina d’Ampezzo 650 Athletinnen und Athleten um79 Medaillensätze. Aus der Schweiz sind neun Athleten (leider hat sich keineFrau qualifiziert) dabei.
SRF zeigt täglich im Magazin „Para Graf“ die sportlichenHighlights der Spiele. Jahn Graf und Oliver Borer präsentieren die Sendung,dazu gibt es Reportagen zum Thema Inklusion.
Bei den Paralympics 2014 inSotschi war ich für das ganze SRG-Team - also alle Sprachregionen -verantwortlich. Eine tolle Zusammenarbeit! Wir berichteten nicht „nur“ über die Wettkämpfe, sondern machten jeden Tag einen Hintergrundbeitrag. Zum Beispiel: Was sind die besonderen Herausforderungen im Paracurling? Welche ausserordentliche Leistung zeigt ein Skifahrer mit halbseitiger Lähmung?
Ich bin überzeugt, Parasport im TV fördert die Akzeptanz von behinderten Menschen in unserer Gesellschaft. Dazu trägt die SRG entscheidend bei. So werden Paralympic-Athletinnen wie Cathrine Debrunner sichtbar. Die insgesamt 6-fache Paralympicsiegerin und 10-fache Weltmeisterin (Foto: Swiss Paralympic Committee) ist nicht zuletzt dank der SRG zum sichtbaren Vorbild geworden.
Darum engagiert sich auchConchita Jäger, Geschäftsführerin von Swiss Paralympics, gegen die Halbierungsinitiative:
«Ohne SRG keine Bühne für den Para-Sport. Ohne SRG keine Emotionen. Seit über 20 Jahren erhalten die Paralympics dank der SRG eine Bühne im Fernsehen. Vorbilder wieThéo Gmür, Marcel Hug, Flurina Rigling oder Catherine Debrunner ermöglichen dank dieser Sichtbarkeit Träume von jungen Menschen mit Behinderungen. Sie inspirieren und verschieben Grenzen. Para-Athletinnen und Athleten sowie die Paralympics verdienen Sichtbarkeit. Darum sagen wir am 8. März Nein zur Halbierungsinitiative.»
Stimmzettel ausfüllen und ein NEIN zur SRG-Halbierungsinitiative einlegen!
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